Raiffeisenbank Voreifel eG zieht Jahresbilanz 2016

Rheinbach. Am Donnerstag (26.01.17) blickten die Vorstandsmitglieder Burkhard Kraus, Mathias Lutz und Heiko Ulrich in der Bilanzpressekonferenz auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Fusionsjahr 2016 zurück. Der Zusammenschluss der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG mit der Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg eG war das bestimmende Thema im vergangenen Jahr.  Die neue Raiffeisenbank Voreifel eG präsentiert zum ersten Mal Ihre gemeinsamen Zahlen.

Zahlen & Fakten 2016

Die Einlagen der Kunden bei der neuen Bank sind in 2016 um 16 Mio. € auf 812 Mio. € gestiegen. Zusammen mit den Geldanlagen, die die Kunden der Bank im genossenschaftlichen FinanzVerbund unterhalten (Wertpapiere, Fonds, Lebensversicherungen und Bausparverträge), betreut die Bank ein Einlagenvolumen von über 1,3 Mrd. €.

Die Kredite an die Kunden der Bank nahmen um 13 Mio. € auf 880 Mio. € zu. (inkl. 198 Mio. Verbundgeschäft). Ausschlaggebend dafür sind vor allem die Entwicklung im Baufinanzierungsbereich und die anhaltende Niedrigzinsphase.  

Gerade die Einbindung öffentlicher Fördermittel bei Existenzgründungen, gewerblichen und landwirtschaftlichen Investitionsvorhaben sowie im Wohnungsbau konnte in 2016 weiter ausgebaut werden.
Trotz Niedrigzinsniveau und anhaltender Regulatorik ist die Raiffeisenbank Voreifel eG mit dem Ergebnis 2016 wie im Vorjahr zufrieden. Nach vorne gerichtet ist die Bank mit diesem Resultat gut gerüstet und erwirtschaftet analog zum Jahr 2015 einen soliden Überschuss.

 „Unsere Verantwortung für die Region und die hier lebenden Menschen nehmen wir sehr ernst“, ergänzt Vorstandssprecher Burkhard Kraus. „Wir sind die Bank, die in der Region Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit Kaufkraft schafft.“ Die fusionierte Bank mit einer Bilanzsumme von 1.046 Mio. € beschäftigt 238 Mitarbeiter hiervon 21 Azubis. Im Jahr 2017 werden zudem wieder 6 junge Menschen die Ausbildung bei der regionalen Genossenschaftsbank beginnen. „Zudem sind wir einer der größten Gewerbesteuerzahler der Region und haben auch in diesem Jahr Spenden und Aufwendungen in einem Gesamtwert von mehr als 160.000 € an Vereine und Institutionen der Region verteilt, “ erläutert Heiko Ulrich.

Dass die Werte Regionalität, Vertrauen und Sicherheit, auf denen das Geschäftsmodell und die Leitlinien der Volks- und Raiffeisenbanken basieren, von ihren Kunden besonders geschätzt werden, dokumentiert sich in der positiven Entwicklung. Die sicherheitsorientierte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik mit der positiven Ertragslage erweist sich erneut als krisenfest und nachhaltig. „Bei uns steht die ganzheitliche und nachhaltige Beratung im Vordergrund.“ verrät Mathias Lutz.
Die neue Genossenschaftsbank in der Voreifel zählt zum Ende des Jahres 2016 stolze 31.155 Mitglieder. Besondere Vorteile genießen Bankteilhaber z.B. mit der VR-BankCard plus und den Mitglieder-Tarifen bei den Verbundpartnern wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V Versicherung.  

Der Vorstand schaut stolz auf die Fusion 2016 zurück. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an unsere Mitglieder und Kunden, aber besonderer Dank an unsere Mitarbeiter, die mit viel Engagement und Unterstützung die Fusion möglich gemacht haben. Wir sind zufrieden, denn wir haben zusammen in 2016 viel erreicht. Nach dem überwältigenden Abstimmungsergebnis in der Vertreterversammlung und der technischen Fusion in der Folge haben wir durchaus komplexe Themen- und Fragestellungen lösen können. Auch für 2017 nehmen wir nun die Herausforderungen an und freuen uns auf die gemeinsame Marktbearbeitung “, berichtete Mathias Lutz.

 

Ausblick 2017

„2017 sollen beide Banken nach der Fusion weiter zusammenwachsen. Den Kunden stellen wir dabei klar in den Mittelpunkt und bieten ihm innovative Produkte und Dienstleistungen an. Bestätigung für uns als Genossenschaftsbank ist auch die Ernennung der Genossenschaftsidee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen durch die UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe.“ betont Vorstandssprecher Kraus.

Kraus verspricht: „Unser großes Ziel für 2017 ist es , der Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und Kunden gerecht zu werden, sowie die wirtschaftliche Förderung unseres Umfeldes, auch die Mitgestaltung und Verpflichtung gegenüber der Region liegt uns am Herzen.“

In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung des Bankgeschäftes Thema und  Chance sein. So nutzen zum Beispiel Kunden der Raiffeisenbank die neue Technik „Scan2Bank“ bei der das abfotografieren einer Rechnung ausreicht um den  Zahlungsvorgang auszuführen. „Ob Online-Banking-Service über PC, Tablet oder Smartphone, Videoberatung oder das Bezahlverfahren kontaktlos mit der VR-BankCard oder das sichere Zahlungsverfahren paydirekt; wir möchten und werden unseren Kunden diese Dienstleistungen und Kommunikationswege in Zukunft bereitstellen“, erläuterte Vorstandsmitglied Mathias Lutz. Auf die veränderten Kundenwünsche werde die Raiffeisenbank Voreifel eG gerne eingehen und bietet Ihren Kunden auf allen Kanälen eine Kontaktmöglichkeit mit Ihrer Bank. So kann der Kunde entscheiden welchen Weg zur Bank er nutzen möchte. Ob direkt vor Ort in der Filiale, von Mensch zu Mensch, oder online per App oder Online-Banking.

Im umkämpften Bankenmarkt heißt es den Kostendruck zu meistern, den regulatorischen Vorgaben voll zu entsprechen und auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. „Hier bestimmt unser Kunde wohin der Weg geht – Veränderungen wird es natürlich nur unter Einbeziehung unserer genossenschaftlichen Werte geben.“ so Heiko Ulrich, Vorstandsmitglied abschließend.