Vortrag zur Pflegereform 2017

Am 15. Februar 2017 hatte die Raiffeisenbank Voreifel eG zusammen mit der Seniorenvereinigung „LinSe“ dem Zusammenschluss der Seniorenvereine: Forum Senioren Meckenheim, Rheinbacher Senionrenforum e.V. und Seniorenbüro Swisttal zur Informationsveranstaltung ins RaiffeisenHaus nach Rheinbach eingeladen. Thema war die Pflegereform 2017 und die sich ergebenden Änderungen.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Raiffeisenbank Herrn Mathias Lutz sprach auch Herr Henning Horn als Vertreter der LinSe ein Grußwort an die über 80 interessierten Zuhörer. Kurz stellte Herr Peter Bürvenich, Bereichsleiter für das Privatkundengeschäft der Raiffeisenbank, die seit 2015 ins Leben gerufene GenerationenBeratung der Raiffeisenbank Voreifel eG vor. Er informierte über die Leistungspalette und stelle die zertifizierten Generationenberaterinnen vor.

von links nach rechts: Herr Henning Horn, 1. Vorsitzender Rheinbacher Seniorenforum, Herr Mathias Lutz, Vorstand der Raiffeisenbank Voreifel eG

Referentin und Pflegesachverständige Frau Susanne Steinröhder, die der Einladung gerne gefolgt war, sprach in Ihrem Vortrag über die seit Beginn des Jahres 2017 in Kraft getretenen Änderungen des zweiten Pflege-Stärkungs-Gesetzes. Frau Steinröhder erläuterte zunächst den neu definierten Begriff der Pflegebedürftigkeit. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff verfolgt das Ziel, die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und Menschen mit geistigen oder psychischen Einschränkungen ebenso zu berücksichtigen wie die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Sie erläuterte ferner, dass mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ein neues Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit verbunden ist. Hierbei steht zukünftig der Grad der Selbstständigkeit eines Menschen als Maßstab im Mittelpunkt und nicht mehr der Hilfebedarf in Minuten. Des Weiteren hob Frau Steinröhder hervor, dass die Umstellung des Begutachtungssystems dazu führen wird, dass es künftig fünf Pflegegrade statt bisher drei Pflegestufen geben wird. Dabei ist eine Abstufung von geringer bis schwerster Beeinträchtigung vorgesehen. Im Verlauf der Informationsveranstaltung wurden seitens der Anwesenden zahlreiche Fragen gestellt sowie Diskussionsbeiträge eingebracht, zu denen Frau Steinröder kompetent Stellung nahm. Bankvorstand Mathias Lutz beendete die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an Frau Steinröhder für die umfangreichen Informationen sowie für die rege Teilnahme der Anwesenden und sagte zu, dass die Bank auch zukünftig gemeinsame Veranstaltungen durchführen möchte.