Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG zieht Jahresbilanz 2014

Meckenheim/Rheinbach/Stotzheim. Mit einer freudigen Nachricht startete die diesjährige Jahrespressekonferenz der Raiffeisenbank Voreifel eG: Ein Gewinnsparer der Bank zog Anfang Januar das große Los und gewann einen Ford Kuga Crossover. „Das Gewinnsparen ermöglicht uns das genossenschaftliche Gedankengut nicht nur im Bankgeschäft, sondern auch in unseren sozialen Initiativen zu leben. Es gilt die Menschen in der Region langfristig, zuverlässig und nachhaltig zu unterstützen“, erklärt Burkhard Kraus, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG bei der Eröffnung der diesjährigen Jahrespressekonferenz.

„Wir blicken auf ein denkwürdiges Jubiläumsjahr zurück,“ berichtet Kraus, „in dem es uns eine große Freude war, unser 125 jähriges Bestehen zusammen mit unseren Kunden und Mitgliedern zu feiern.“ Dies geschah sowohl auf den einzelnen Geschäftsstellen als auch beim abschließenden Familienfest. Mehr als 3.000 Mitglieder, Kunden und Freunde der Bank besuchten das Rahmenprogramm im Freizeitpark Rheinbach.

Auch in der Geschäftsführung der Bank gab es einschneidende Veränderungen. Heinz Haubrichs verabschiedete sich nach 28 Jahren aus der Geschäftsführung und wurde am 26.09.2014 im Rahmen einer offiziellen Feier, sowie abends im Kreise der Mitarbeiter gebührend verabschiedet. An seine Stelle trat mit Wirkung vom 01.04.2014 Herr Mathias Lutz. Herr Lutz übernahm gleichzeitig die Funktion des Vertriebsvorstandes.

Mitte 2014 startete der Umbau des Raiffeisenhauses. Neben notwendigen Sanierungs- und Energieanpassungsmaßnahmen wird auch in ein neues Erscheinungsbild am Markplatz Rheinbach investiert.

 

Zahlen & Fakten 2014

Die Einlagen der Kunden bei der Bank sind in 2014 um 13 Mio. € auf 600 Mio. € gestiegen. Zusammen mit den Geldanlagen, die die Kunden der Bank im genossenschaftlichen FinanzVerbund unterhalten (Wertpapiere, Fonds, Lebensversicherungen und Bausparverträge), betreut die Bank ein Einlagenvolumen von über 965 Mio. €.

Die Kredite an die Kunden der Bank nahmen um 12 Mio. € auf 516 Mio. € zu. (zzgl.130 Mio Verbundgeschäft) Ausschlaggebend dafür war vor allem die Entwicklung im Baufinanzierungsbereich, sowie im Geschäft mit den mittelständischen Firmenkunden. In beiden Bereichen wurden in 2014 mehr als 2.000 Anträge bearbeitet.

Gerade die Einbindung öffentlicher Fördermittel bei Existenzgründungen, gewerblichen und landwirtschaftlichen Investitionsvorhaben sowie im Wohnungsbau konnte in 2014 weiter ausgebaut werden. Im vergangenen Jahr wurden über die Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG 186 öffentliche Fördermittelanträge gestellt, was einem Gesamtvolumen von über 12,9 Mio. Euro entspricht

Die Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG konnte aber nicht nur in Bezug auf die Kundenvolumina sehr zufrieden sein, auch die Ertragslage des Jahres 2014 ist ein Grund für die Zufriedenheit der Bankvorstände. Der Zinsüberschuss war zwar rückläufig, dafür konnte das Provisionsergebnis leicht ausgebaut werden und auch die Kosten konnten insgesamt gesenkt werden. Da bei den Ausleihungen und den Eigenanlagen der Bank keine nennenswerten Risiken zu verzeichnen waren, wird der Überschuss nur leicht unter dem Wert von 2013 liegen.

Im Jahre 2014 konnte die Bank 1.259 neue Mitglieder gewinnen. Insgesamt folgen somit 23.292 Mitglieder dem Erfolgsmodell einer starken Gemeinschaft der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG, geleitet von den Prinzipien Selbstverantwortung, Selbstverwaltung und Selbsthilfe. Im Jubiläumsjahr hat die Bank zusätzlich für jedes neue Mitglied 12,50 €, insgesamt 15.737,50 € an gemeinnützige Organisationen im Geschäftsgebiet gespendet.

„Unsere Verantwortung für die Region und die hier lebenden Menschen nehmen wir sehr ernst“, so Lutz. „Wir sind die Bank, die in der Region Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit Kaufkraft schafft.“ Die Bank beschäftigt 190 Mitarbeiter hiervon 20 Azubis. 2015 werden zudem wieder 6 junge Menschen die Ausbildung bei der regionalen Genossenschaftsbank starten.  „Wir legen sehr großen Wert auf die Qualifikation unserer Mitarbeiter und investieren kontinuierlich in unsere Service- und Beratungsqualität.“ bestätigt Kraus. So verzeichnet die Bank alleine im letzten Jahr rund 600 Seminartage für ihre Mitarbeiter. „Zudem sind wir einer der größten Gewerbesteuerzahler der Region und haben auch in diesem Jahr Spenden und Aufwendungen in einem Gesamtwert von mehr als 125.000 € an Vereine und Institutionen der Region verteilt,“ erläutert Lutz.

 

Ausblick 2015

Die anhaltende Niedrigzinsphase belastet derzeit die gesamte Bankenbranche. Dies wirkt sich auch auf die Raiba aus. „Uns trifft die Bankenregulatorik unverschuldet stark,“ stellt Burkhard Kraus fest. Trotzdem blickt die Bank zuversichtlich in die kommenden Jahre. „Wir haben das richtige Fundament für eine erfolgreiche Zukunft,“ erläutert Lutz „eine tragfähige Ertragslage, gute Mitarbeiter und eine starke Region.“

Hierbei berücksichtigt die Bank auch demografische Trends und vervollständigt ihre Dienstleistung rund um die persönliche Vorsorge mit einem neuen Team von Generationenberatern. „In der heutigen Zeit ist es unverzichtbar geworden, sich rechtzeitig um die eigene Versorgung im Alter als auch um die Betreuung, Pflege und Begleitung älterer Familienmitglieder Gedanken zu machen und Vorkehrungen zu treffen. Die Generationenberatung bietet den Kunden über alle Lebensphasen hinweg eine Beratungsleistung, die über den üblichen Rahmen einer Bank hinausgeht und bislang einzigartig im Geschäftsgebiet ist,“ erläutert Lutz das Konzept. „Dies ist ein sehr emotionales Thema: "emotional" deshalb, weil es primär nicht um Zahlen, Zinsen und Renditen geht, sondern in erster Linie um Vertrauen, Vorsorge, Gesundheit und die Regelung der eigenen Zukunft.“ Die qualifizierten und IHK-zertifizierten Ansprechpartner stehen ab April für die Generationenberatung zur Verfügung.

„Die Mitgestaltung und Verpflichtung gegenüber unserer Region, die Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und Kunden sowie die wirtschaftliche Förderung unseres Umfelds werden auch 2015 weiterhin Ziel unseres Unternehmens sein“, schließt Burkhard Kraus die diesjährige Jahrespressekonferenz.