Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG spendet 50.000 Euro für die Region

Spendenaktion „Lichter im Advent“ unterstützt wieder zahlreiche Projekte

Rheinbach/Meckenheim/Stotzheim: Die alljährliche Spendenaktion der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG „Lichter im Advent“ wurde ihrem Name dieses Jahr voll und ganz gerecht. Denn in diesem Jahr fand nicht nur der Spendenaufruf, sondern auch die Spendenvergabe im Advent statt. So blickte man in diesem Jahr bereits am 17.12.2015 in die strahlenden Gesichter der bedachten Projektvertreter. Insgesamt 50.000 € Euro stellte die Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG für gemeinnützige Projekte aus den Geschäftsgebieten Rheinbach, Meckenheim, Euskirchen, Swisttal und Bad Münstereifel zur Verfügung. „Mit dieser Aktion wollen wir die Menschen in der Region aktiv bei ihrer Arbeit unterstützen“, erklärt Burkhard Kraus, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Rheinbach, die Motivation der Bank. „Hilfe zur Selbsthilfe, das war schon das Motto unserer Entstehungsgeschichte und ist auch das Credo unseres täglichen Handelns.“ Auch in diesem Jahr fiel die Auswahl der zu fördernden Projekte aus den verschiedenen Bereichen wie der Kinder/Jugendförderung, Projekte zur Erhaltung von Brauchtum und Tradition sowie sonstige caritative und ehrenamtliche Zwecke wieder sehr schwer. Aus 80 Bewerbungen wurden insgesamt 51 Projekte ausgewählt und mit einem angemessenen Betrag unterstützt.

So konnte sich der TV BW Meckenheim-Tomburg e.V. in diesem Jahr über eine Spende freuen, welche ihr Projekt zur Integration von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien weiter unterstützt. Kinder und Jugendliche – häufig mit Migrationshintergrund - werden hier voll in den Tennissport und das Vereinsleben einbezogen, nach dem Motto: „Weg von der Straße“.  Der Tennisclub bietet den Teilnehmern eine breitgefächerte Förderung an wie wöchentliche Trainingseinheiten in altersmäßigen Gruppen mit speziellem Trainingskonzept je nach Alter und körperlichen Voraussetzungen, Teilnahme an einer einwöchigen Ferienfreizeit, Mannschaftssport, Grill- und Filmabende.
Zudem erhalten die Kinder eine kostenlose Ausstattung bspw. Tennisbekleidung und –schuhe, Schläger, Bälle, Mitgliedsausweis und Verzehrbons. Im Sommer finden die Trainingseinheiten auf der Vereinsanlage, im Winter in der Tennishalle statt. Trainingskosten bzw. Hallengebühren werden selbstverständlich vom Verein übernommen. Die letzten Jahre seit 2009 haben gezeigt, dass nicht nur Spieltechnik und –taktik, sondern auch der Umgang mit Sieg oder Niederlage sowie das Sozialverhalten sich bei den unterstützten Kindern und Jugendlichen ausgesprochen positiv entwickelt haben. Dazu trägt sicherlich auch der ausschließliche Einsatz der deutschen Sprache bei.

Auch in Rheinbach konnten zahlreiche Vereine aus der Kinder- und Jugendförderung dem Brauchtum und Tradition, sowie sonstige caritative und ehrenamtliche Zwecke bedacht werden. So kann der Förderverein der Tagesstätte für Kinder Lummerland e.V. dank der Spende der Bank im nächsten Jahr endlich die lang ersehnte Bebauung eines eigenen Spielgeländes angehen. Bisher mussten sich die rund 27 Kinder mit dem bestehenden, viel zu kleinen Garten des ehemaligen Hausmeister-Bungalows begnügen. Ein tägliches Spielen und ausreichende Bewegung für alle Kinder, war hiermit unmöglich. Daher wurden die Kinder bisher 1x pro Woche mit dem Schulbus zu einem Spielplatz oder in den Wald gefahren. Doch dank der Spende der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG kann im kommenden Jahr die große Wiese neben dem Kindergarten und vor dem Eingang der Schule „Sürster Weg“ zum Außengeläde umgebaut und mit Spielgeräten ausgestattet werden.

Während der feierlichen Spendenübergabe im Raiffeisenhaus in Rheinbach betonte Burkhard Kraus, dass der genossenschaftliche Förderauftrag „die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder“ nicht nur das elementare Unterscheidungsmerkmal zu anderen Kreditinstituten und eine gesetzliche Verpflichtung ist, sondern vielmehr die „Richtschnur all unseren Handelns“. „Wir vitalisieren als Bank nicht nur die Wirtschaftskreisläufe, sondern fühlen uns verantwortlich für die Mitmenschen in unserer Region. Das tun wir nicht zuletzt, weil Genossenschaftsbanken selbst einmal durch die Aktivitäten von Sozialreformern entstanden sind“, erklärt  Vorstandssprecher Burkhard Kraus bei der Spendenübergabe. „Dieses genossenschaftliche Gedankengut leben wir bis heute nicht nur im Bankgeschäft, sondern auch in unseren sozialen Initiativen wie  „Lichter im Advent“. Hier achten wir darauf, die Menschen in der Region langfristig, zuverlässig und nachhaltig zu unterstützen“.