Mitarbeiter der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG typisierten sich in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei

Rheinbach. Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für zahlreiche Patienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Viele finden jedoch keinen passenden Spender. Deshalb hat die Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG zusammen mit der DKMS Deutsche Knochenmark-spenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH eine Aktion zur Gewinnung von potenziellen Stammzellspendern durchgeführt. Denn Spender können alle gesunden Erwachsenen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren werden. Die Aktion war ein großer Erfolg und 40 Mitarbeiter zögerten nicht, sich für diesen guten Zweck typisieren zu lassen. Eigentlich wären es noch mehr gewesen, wenn die Altersbegrenzung nicht einigen Mitarbeitern einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Außerdem haben sich bereits viele Mitarbeiter in der Vergangenheit als potenzielle Knochenmarkspender registrieren lassen. Die Typisierungskosten von 2000,- € (50,- € pro Person) wurden von der Raiffeisenbank übernommen. Die gemeinnützige Aktion wurde im Rahmen der Aktivitäten des betrieblichen Gesundheitsmanagement ins Leben gerufen. Heinz Haubrichs, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Rheinbach, freute sich über die zahlreichen Rückmeldungen und erklärte: „Uns liegt die Gesundheit unserer Mitarbeiter besonders am Herzen und als Raiffeisenbank Rheinbach ist es unsere Pflicht, in die Gesundheit unserer Mitarbeiter, aber auch der aller Menschen, zu investieren“. Weiterhin hofft er, dass diesem Beispiel auch weitere Unternehmen folgen.

BU: Die Raiffeisenbank freut sich über die rege Beteiligung: Burkhard Kraus (Vorstand), Christina Zimmer (Mitarbeiterin), Heinz Haubrichs (Vorstandssprecher) und Ursula Müller (Projektleiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement)